Hier steht die Geschichte der Ruhrölften geschrieben!

Die zweite Session 2012/2013

Jo am 11.11. da jeht dat Spillche los“… heißt es in einem allseits bekannten Karnevalslied über ein Musikinstrument und auch die Ruhrölften feierten natürlich den Beginn der 2. Session – und zwar auf der Prinzenpaarproklamation des Hattinger Stadtprinzenpaares.

In der bis auf den letzten Platz besetzten Krüpe gab es verschiedenste Programmpunkte, Reden wurden geschwungen, Bützchen verteilt, das Prinzenpaar wurde vorgestellt und alles in allem war es ein ausgesprochen spaßiger Abend und ein gelungener Auftakt in die neue Session.

Doch damit natürlich nicht genug, denn das war ja erst der Anfang…

An Silvester stand die Ruhrölften- Silvesterfahrt nach Wolfach auf dem Programm. Dazu sollen an dieser Stelle aber keine großen Worte verloren werden – Eindrücke wie es war, bekommt man hier: http://www.die-ruhroelften.de/silvesterfahrt-wolfach/

Anfang 2013 ging dann die Vorbereitung und Planung für die Hochphase des Karnevals so richtig los. Nachdem auf einer Sitzung Ende 2012 das Motto „ Kein Sommer, kein Regen, nur Ruhrölften  – ein ganzes Leben!“ festgelegt worden war, startete Anfang Januar der Wagenbau.

Es wurde gewerkelt, gehämmert, das Grundgerüst montiert, der Boden ausgebessert. Es wurde gebastelt, getacktert, angemalt und verziert, so dass am Ende ein Wagen bei herauskam, der sich wirklich sehen lassen konnte. Mit Bastmatten verkleidet und Hawaiiketten behängt  vervollständigten ein großer, rauchender Vulkan und ein Sonnenschirm das Gesamtbild.

Doch bevor es für die Ruhrölften so richtig mit dem Straßenkarneval losging, wurde erst noch zwei andere Veranstaltung besucht.

Zum einen hatte das Stadtprinzenpaar zum Närrischen Frühshoppen geladen. Einer Einladung , der wir natürlich gerne folgten- nicht zuletzt, weil unsere Garde dort ihren ersten großen Auftritt hatte.

In den neuen Gardekostümen, die die Farben der Ruhrölften – und die des Prinzespaares- trugen, zeigten die Mädels ihr Können und wurden anschließend mit viel Applaus und „Zugabe“-Rufen belohnt. Der erste Auftritt: ein voller Erfolg!

Dann verschlug es uns in die Gebläsehalle, wo die große Hattinger Karnevalsfeier stattfand, die mit verschiedene Musik-Acts und Tanzvorführungen aufwartete. Und so kam es, dass sich das Publikumsbild schnell ziemlich grün färbte, als unsere Tanzgarde zu „Glück auf“ auf die Bühne maschierte und loslegte, denn wir ließen es uns natürlich nicht nehmen unsere Gardemädels kräftig anzufeuern. Auch nach dem Auftritt wurde noch ausgelassen weitergefeiert und wir hatten einen super Abend.

Dann war es soweit: Rosenmontag stand vor der Tür.

Nachdem schon einige Ruhrölften zusammen Weiberfastnacht gefeiert und am nächsten Morgen die Kamelle gemischt und in Tüten verpackt hatten, trafen wir uns am 11. Februar um 11Uhr, um gemeinsam in den Rosenmontag zu starten. Gestärkt mit Currywurst ging es für die über 30 Ruhrölften gegen Mittag los zur Startaufstellung der Wagen und um 15.11 startete der Zug.

Und was soll man da nun groß zu sagen? Die Stimmung war super, der Wagen feierte, die Kamelle flog,  unsere Garde marschierte vorweg. Am Ende waren 350kg Kamelle unter die Leute gebracht und man konnte in strahlende Gesichter blicken – sowohl im Publikum als auch auf dem Wagen.

An Aschermittwoch ist ja bekanntlich alles vorbei und so wurde der Wagen beim „ Wagenrückbau-Fest“ von seiner Dekoration befreit ,um im nächsten Jahr wieder startklar für eine neue Sessions zu sein… und darauf freuen wir uns natürlich schon sehr !

Die erste Session 2011 / 2012

Nach einer zünftigen Eröffnung in der Hütte des Präsidenten ging es in die Planung unserer ersten Session. Es wurde fast zwei Monate überlegt, was wir brauchen und ob wir es überhaupt schaffen können mit einem Wagen am Zug teilzunehmen. Aber letztendlich haben wir uns auf unser erstes Motto „Alles geht unter, wir tauchen auf!“ geeinigt und Anfang Januar endgültig entschieden, dass wir mit einem Wagen teilnehmen. So wurde in vier Wochen an jedem Samstag am Wagen gewerkelt und sonntags die Kostüme in Gemeinschafts- oder Heimarbeit gefertigt. Alles in allem haben viele fleißige Ruhrölften dafür gesorgt, dass wir mit vollem Erfolg unserer ersten Teilnahme entgegenstreben.

Dann begannen die Abschlussarbeiten für den großen Auftritt 350 kg Wurfmaterial wurden abgeholt, ausgepackt, gemischt und verladen. Alle Mitglieder zitterten bei der ersten TÜV-Abnahme – aber alles lief gut und wir konnten am 20. Februar an unserem ersten Rosenmontagszug teilnehmen. Es war für alle Ruhrölften ein atemberaubendes Gefühl die zwei Stunden durch die Massen an der Dorfstraße in Holthausen zu ziehen und Kamelle in die Menge zu schmeißen. Für alle war sofort klar, dass sich die Arbeit im Vorfeld gelohnt hat und wir alle dabei bleiben wollen für viele weitere Sessionen.

Die Gründungsphase

So geschah es, dass sich am 5. November 2011, vierzehn Freunde des Karnevals trafen und einen Verein gründeten. Die Gründungsversammlung dauerte fast vier Stunden, aber nach Ende der Versammlung hatten wir eine Satzung beschlossen, Farben der Gesellschaft ausgewählt und natürlich der KG „Die Ruhrölften“ ihren endgültigen Namen gegeben. Wie es sich für eine ordentliche Karnevalsgesellschaft wurde die erste Session am 11. November 2011 eröffnet und damit die Gründungsphase abgeschlossen. Wer hätte es gedacht, dass sich in der Gründungsphase schon 27 Mitglieder den Ruhrölften anschließen.

Rein formell wurde die Gründungsphase natürlich erst Anfang Dezember durch die Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Essen und die Erteilung der vorläufigen Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Hattingen abgeschlossen.

Die Vor-Gründungsphase

Es war einmal vor vielen Jahren in einem schönen kleinen Dorf im südlichen Ruhrgebiet. Drei tapfere Recken standen am 7. März 2011 an der Dorfstraße in Hattingen-Holthausen und fanden, dass der Holthauser Rosenmontagszug immer kürzer und kürzer wird. Plötzlich kam man auf die Idee doch selbst mit einem Wagen am 35. Holthauser Rosenmontagszug teilzunehmen. Man erinnerte sich an eine ähnliche Situation im Jahr zuvor und man versicherte sich, dass man in den nächsten Tagen nach Ende der Feierlichkeiten nochmal deswegen zusammensetzt. Dem geschah und so wurde bereits im März 2011 ein historisches Datum festgelegt:

5. November 2011

Die Früh-Gründungsphase

Es war einmal vor vielen vielen Jahren in einem schönen kleinen Dorf im südlichen Ruhrgebiet. Drei tapfere Recken standen am 15. Februar 2010 an der Dorfstraße in Hattingen-Holthausen und jubelten dem 33. Holthauser Rosenmontagszug zu. Plötzlich kam man auf die Idee doch selbst mit einem Wagen an dem Zug teilzunehmen. Leider wurden diese ersten Planungsgänge damals nicht weiterverfolgt, man vermutet, dass die abschließenden Feierlichkeiten einen gewissen Teil der Schuld auf sich schieben lassen…